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Gin-Sorten im Überblick mit Beispielen

10.12.2020
von Matthias Klenk
GIn Sorten Übersicht

Gin-Sorten zu unterscheiden ist für Anfänger nicht einfach. Was ist der Unterschied zwischen Dry Gin und London Dry Gin? Oder was ist eigentlich Genever?  Welches sind die besten Gin Sorten? Was gibt es für Gin Sorten? Mit unserem Überblick möchten wir dir deine Fragen beantworten und präsentieren dir jeweils ein besonderes Beispiel!

Mit unserer Übersicht über die Gin-Sorten zeigen wir euch die Unterschiede und Besonderheiten auf und präsentieren euch zusätzlich noch immer einen Gin pro Sorte aus unserem Sortiment an besonderen Gins. 

Die beliebtesten Gin Sorten:

  • Dry Gin
  • London Dry Gin
  • New Western Dry Gin
  • Sloe Gin

Dry Gin

Dry Gin ist die Gin-Sorte, die quasi alles offen lässt: wann die Zutaten zugegeben werden, in welcher Reihenfolge und sogar ob naturähnliche Aromen und Farbstoffe eingesetzt werden.

Lange Zeit hatte der Stil daher nicht das allerbeste Image in der Gin-Welt. Das hat sich mittlerweile geändert, weil es einfach so viele gute Dry Gins gibt. Auf den Genuss kannst du auch kommen: Wir haben für dich eine große Auswahl in der Kategorie Dry Gin.

Beispiel für einen sehr guten Dry Gin

315 Upstairs Heidelberg Dry Gin

Ein Beispiel für einen Dry Gin ist der 315 UPSTAIRS HEIDELBERG DRY GIN von Upstairs Gin. Dieser Dry Gin entsteht in Handarbeit in einer Manufaktur in Heidelberg und er kommt ohne künstliche Aromen oder auch sonstige Zusatzstoffe aus.


London Dry Gin

Die Gin Sorte, von der jeder und jede schon mal was gehört hat. Und das, obwohl sie nichts mit der Stadt London zu tun hat. Ganz im Gegenteil: mit der Europäischen Union. Diese hat nämlich Kriterien erstellt, an die sich London Dry Gins halten müssen.

Insgesamt zeichnet er sich dadurch aus, dass er trocken ist und eine deutliche Note von Wacholder hat. Alle anderen Botanicals sollen diesem schmeicheln und den Wacholder begleiten.

London Dry Gin gehört in jede gute Hausbar. Wir haben für euch alle Informationen und eine schöne Auswahl besonderer London Dry Gins zusammengestellt.

Beispiel für einen leckeren London Dry Gin

WUTACH London Dry Gin

Ein sehr gutes Beispiel für einen London Dry Gin ist der WUTACH LONDON DRY GIN aus der 

Edeldestillerie Indlekofer. Dieser Gin wird zu 100% in der Edeldestillerie Indlekofer in Wutöschingen hergestellt, in kleinen Batches destilliert und von Hand abgefüllt und etikettiert. Den einzigartigen Geschmack erhält der Gin aus Wacholder, Lavendel, Zitrusfrüchte, Sternanis, Kubebenpfeffer und Zimt und weiteren Botanicals.



New Western Dry Gin

...oft auch New Western Gin oder New Western Style Gin genannt - ist der Gin der letzten Jahre schlechthin. Nachdem die Beliebtheit von Gins explodierte, wurden die Macher*innen natürlich auch immer kreativer und haben angefangen, verrücktere Rezepte zu entwickeln.

Dabei hat sich der New Western Dry Gin heraus kristallisiert, bei dem die klassische Wacholdernote immer stärker als Hintergrundaroma eingesetzt wird und dadurch Platz für die ganzen anderen Aromen dieser Welt lässt. So übernehmen Botanicals wie Blutorange, Minze, Heidelbeere, Nelke, Anis oder auch Weintrauben die aromatische Hauptrolle.

New Western Style Gins sind voller Überraschungen und geschmacklicher Abenteuer. Unter New Western Dry Gin findet ihr alle Informationen über die Gin Sorte und könnt New Western Dry Gins online bestellen.

Beispiel für einen New Western Dry Gin

TUMERIC NO.1 GIN

Ein Beispiel für einen Dry Gin ist der Tumeric No.1 Gin von Stadtrand&Co. in Hamburg. Dieser New Western Style Gin erhält die goldene Farbe und sein unverwechselbares Aroma durch die nachträgliche Mazeration mit frischem Kurkuma. Ideal für die wildesten Cocktail-Kreationen.


Sloe Gin

Vor paar Jahren waren er noch eine Seltenheit - wenn man die Gin-Sorte denn überhaupt kannte. Heutzutage mehrt sich das Sloe Gin Angebot vor allem in Deutschland und findet auch immer mehr Einzug in leckere Cocktailkreationen.

Sloe Gin ist eigentlich kein Gin, sondern ein Schlehenlikör. Er muss dabei mindestens 25 Umdrehungen nachweisen können und als likörartige Spirituose 100 Gramm Zucker pro Liter haben.

Geschmacklich hat er einiges an Vielfalt zu bieten. Möchtet ihr mehr erfahren oder auch direkt online kaufen erfährt ihr mehr hierzu unter Sloe Gin.

Beispiel für die Gin-Sorte Sloe Gin

Windspiel Premium Sloe Gin

Ein Beispiel für einen Sloe Gin ist der Windspiel Premium Sloe Gin von der Windspiel Manufaktur. Dieser Gin ist ein Muss für alle Fans des edlen Sloe Gins - vor allem dann, wenn du auf der Suche nach einem nicht zu süßen Sloe Gin bist.


Plymouth Gin

... ist im Gegensatz zu London Dry Gin eine geographisch geschützte Herkunftsbezeichnung. Jeder Plymouth Gin stammt also aus dieser Region. Ironischerweise produziert aber nur die Black Friars Distillery einen bzw. den Plymouth Gin. Übrigens war es auch die Black Friars Distillery, die im 19. Jahrhundert erfolgreich in England geklagt und ihren Marken- und Produktnamen geschützt hat. Nun, wem’s wichtig ist.

Was muss ich über Plymouth Gin wissen?

Abgesehen davon, dass es ein geschützter Begriff ist, eigentlich nur, dass er etwas süßlich ist und in vielen Cocktails verwendet wird.

In Bezug auf Plymouth Gin und London Dry Gin gibt es übrigens was Interessantes zu beobachten: Mittlerweile gibt es ziemlich viele Regionen, die sich ihren eigenen Herkunftsnamen geben. Denkt zum Beispiel an Munich Dry Gin oder den bekannten Schwarzwald Dry Gin. Allerdings sind diese Begriffe nicht geschützt, sondern reines Branding.


Old Tom Gin

... ist nichts als ein gesüßter Gin. Seine Süße erhält er durch die Zugabe von Zucker. Im 18. Jahrhundert war er einer der beliebtesten Gin-Sorten in England. Es wird vermutet, dass der Old Tom Gin aufgrund der schlechten Qualität des Alkohols in der damaligen Zeit entstand. Mit dem Zucker sollte dieser miese Geschmack überdeckt werden. Dass der Rohstoff Zucker zu der Zeit immer verfügbarer wurde, spielte dieser Entwicklung natürlich super in die Karten.

Was muss ich über Old Tom Gin wissen?

Old Tom Gins sind süßlich. Im 19. Jahrhundert wurde er stückweise vom besser schmeckenden Dry Gin verdrängt und war im 20. Jahrhundert zeitweise ganz von der Schaufläche verschwunden. Es ist wieder mal dem Hype der letzten Jahre zu verdanken, dass auch die Sorte des Old Tom wiederentdeckt und wiederbelebt wurde. In der Craft-Szene spielt Old Tom keine große Rolle. Allerdings gibt es Marken wie Hayman, die einen Old Tom Gin im Stile vergangener Tage herstellen.


Genever

Genever ist sozusagen die Mutter aller Gin-Sorten. Der Name „Gin“ leitet sich nicht nur von Genever ab, auch schmeckt Genever sehr ähnlich. Das niederländische Wort Genever stammt von lateinischen Juniperus, was Wacholder bedeutet. In den Niederlanden wird die Wacholder-Spirituose auch oft „Jenever“ geschrieben.

Hergestellt wird Genever auch aus Neutralalkohol zusammen mit Wacholder und einigen Botanicals wie Anis oder Kümmel. Der Unterschied ist, dass weitaus weniger Botanicals verwendet werden und der Wacholder immer klar im Vordergrund steht. Entscheidend bei der Herstellung von Genever ist allerdings, dass der Neutralalkohol mit Malzwein (niederländisch: Moutwijn) vermischt wird, bevor er weiterverarbeitet und erneut destilliert wird. Malzwein besteht aus Roggen, Gerstenmalz und Mais. Diese werden dreifach destilliert und auf etwa 50% Vol. gebracht. Malzwein wird oft selbst auch mit Botanicals (also Kräutern und Gewürzen versetzt) und manchmal auch in Holzfässern gelagert.

Was muss ich über Genever wissen?

Genever ist der Vorgänger von Gin und stammt aus den Niederlanden und Belgien. Genever ist geschmacklich stark mit Gin vergleichbar. In der Regel hat Genever eine süßliche Note und ist intensiv im Aroma. Genever hat mit 30 bis 40% Vol. oft weniger Alkoholgehalt. Ein cooler Fun Fact für deinen nächsten Stammtisch ist außerdem, dass Genever vom lateinischen Juniperus für Wacholder stammt, woraus sich wiederum erklärt, warum Gin Gin heißt.


Spiced Gin

Die Sorte des Spiced Gin lässt sich auch in die neuere Zeit einordnen. Hierbei werden nach der erneuten Destillation noch weitere Aromen hinzugegeben – deswegen „spiced“. Dadurch soll ein Geschmack zugefügt werden, der so nicht ganz über den klassischen Weg der Mazeration, Digeration oder Dampfinfusion hineingebracht werden kann. Auch ist es möglich, dass dem Gin nachträglich noch Zucker zugegeben wird.

Was muss ich über Spiced Gin wissen?

Sie spielen als Gin Sorte keine wirklich große Rolle. Sie werden oft unter der Sorte der New Western Style eingeordnet. Da sie aufgrund der nachträglichen Zugabe von Aromen einen deutlich anderen Herstellprozess haben, sollte man sie allerdings schon unterscheiden.

Die Gin-Sorte Spiced Gin haben wir noch nicht im Angebot.


Non-Gin

Nein, natürlich ist Non-Gin nicht wirklich eine Sorte. Aber als Online-Marktplatz für besondere Spirituosen und Getränke sehen und beobachten wir natürlich viel. Einer der aktuellen Trends ist es, einen Gin herzustellen, der kein echter Gin ist. Was das heißt? Einfach ein Gin ohne Wacholder. Ein neutralalkoholisches Destillat wird mit allerlei verschiedenen Botanicals angesetzt. Durch den Verzicht auf Wacholder bekommt der Non-Gin natürlich keine prägende Note des typischen Geschmacks.

Man kann den Non-Gin als Erweiterung des New Western Dry Gins sehen, bei dem der Wacholder schon in den Hintergrund tritt. Hier steht es im Fokus, eine vielseitige und komplexe Spirituose aus verschiedensten Zutaten zu destillieren, die das gewünschte Aromenbild perfekt wiedergibt. Sie zeichnen sich außerdem dadurch aus, dass sie wunderbar pur getrunken werden können, mit Tonic Water funktionieren und sehr vielseitig in Cocktails eingesetzt werden können. Bei uns könnt ihr Non-Gin kaufen: Zwei gute Beispiele sind der NORDCRAFT Dry Botanical Spirit, der mit 20 Botanicals wie Dill und Gurke sehr frisch und würzig ist, und der 13 Drunken Botanicals, der mit seinen 13 Botanicals sehr leicht, zitronig, blumig und grasig daherkommt.

Non-Gin ist eine Gin-Sorte die wir noch nicht im Angebot haben

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