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Gin und Tonic - kaum ein Longdrink ist so berühmt und beliebt wie die Kombination aus diesen zwei simplen Zutaten. Bei kaum einer anderen Spirituose ist der Filler wahrscheinlich so wichtig wie beim Gin. Erst in Verbindung mit Tonic Water kommen die Aromen der meisten Gins so richtig zur Geltung.
Nicht umsonst sind Gespräche und Diskussionen darüber, welcher Gin zu welchem Tonic passt, fester Bestandteil jeder gehobenen Expertenrunde. Wir zeigen euch das beste Gin Tonic Rezept und einige leckere Varianten, mit denen ihr euer Aromenspektrum ganz einfach erweitern könnt.
Inhaltsverzeichnis
Das klassische Gin Tonic Rezept ist nicht nur einfach, sondern funktioniert auch perfekt mit allen Gins und Tonic Waters. Er eignet sich besonders dann, wenn du nichts anderes zu Hause hast, womit du deinen Drink garnieren könntest.
Das “Rezept” mag simpel klingen. Aber wie oft wart ihr schon irgendwo und habt einen Gin Tonic ohne Eis bekommen oder einen, bei dem ihr eigentlich nur Tonic und keinen Gin mehr schmeckt? Ganz genau.
Zutaten für den klassischen Gin Tonic:
So machst du den klassischen Gin Tonic:
Bei jedem Cocktail- und Gin-Rezept kommt es auf die Verhältnisse der Zutaten zueinander an. Den perfekten Gin Tonic gibt es nicht, weil “perfekt” auf den eigenen Geschmack ankommt.
Wenn du intensive Geschmäcker magst, empfehlen wir, Gin und Tonic in einem Verhältnis von 1:1 zu mischen. Ist dir der Alkohol oder das Gin-Aroma zu intensiv, kannst du auf 1:4 gehen - also bei 4cl Gin 16cl Tonic Water auffüllen.
Probiere dich bei den Verhältnissen durch. Wenn du Gäste hast, wirst du mit 4cl zu 10cl gut auskommen. Bedenke, dass du immer ein wenig Tonic nachfüllen kannst und vergiss auch nicht, dass der Drink immer noch ein wenig verwässert.
Eine alkoholfreies Rezept zum G&T findest du übrigens unter: Virgin Gin Tonic
Es eignet sich jeder Gin für einen Gin Tonic. Die meisten Genießer*innen trinken Gin und Tonic sogar ausschließlich in Kombination - so sehr gehört dieses Paar zusammen. Im Tonic entfaltet der Wacholderschnaps seine Aromen so richtig, sodass man die einzelnen Noten oft noch viel besser erkennen kann.
Man kann sagen, dass die meisten traditionellen Gins nur darauf ausgelegt waren, in Cocktails oder Highballs verwendet zu werden. Heutzutage ist das vor allem bei New Western Gins nicht mehr der Fall. Wir empfehlen daher, jeden Gin immer erst pur zu probieren, bevor er zu einem Longdrink gemacht wird. Es macht Spaß, die Aromen pur und als G&T zu vergleichen.
Wie jeder Cocktail lebt auch ein Gin Tonic Rezept von der Qualität seiner Zutaten. Wer den 15-Euro-Gin mit dem 99-Cent-Tonic aus dem Supermarkt miteinander mixt, kann sicherlich ein solides Getränk erwarten. Wer aber feine Geschmacksnuancen, betörende Aromenexplosionen erleben möchte, greift zu einer Preisklasse höher.
Bei uns könnt ihr hochwertigen Gin günstig zum Herstellerpreis kaufen. Ab 28 Euro findet ihr bei uns im Shop eine große Gin-Auswahl, die nicht nur pur, sondern auch als Cocktail oder Longdrink fabelhaft schmecken und Spaß machen. Wir haben ausschließlich besondere Gins von regionalen Manufakturen für euch - nichts von der Stange.
Zutaten für Gin Tonic mit Zitrone:
So machst du den Gin Tonic mit Zitrone:
Diese Variante passt tatsächlich zu den meisten Gins, da ein Großteil aller Gins mit Zitrusfrüchten und eben oft Zitrone als Botanicals arbeiten. Dies ist auch bei vielen New Western Gins noch der Fall. Tatsächlich passt die Zitrone auch zu vielen klassischen, wacholderlastigen Gins. Die Zitrone ist ein toller Ausgleich und macht deinen Longdrink noch viel erfrischender.
Goldwood Gin: Dieser Gin hat eine deutliche Wacholdernote, frische Zitrusaromen, das Aroma von Orangenblüte und einen leicht zimtigen Nachhall. Probiere diesen Gin mit einem Spritzer oder einer Viertel Zitrone und Tonic. Goldwood Gin bestellen
Schwarzer Walfisch Gin: Als maritimer Gin ist dieser London Dry Gin leicht salzig, erfrischend-fruchtig und leicht kräuterig. Mit frischer Zitrone ist er die reinste Erfrischung. Schwarzer Walfisch Gin bestellen
MESANO Dry Gin: Geschmacksprägend sind bei diesem Gin Minze, Zitronengras und Blutorange. Genieße ihn mit einem Indian oder Dry Tonic Water und verfeinere ihn mit Zitrone und Minzblättern. MESANO Dry Gin bestellen
Zutaten für den würzigen Gin Tonic:
So machst du den würzigen Gin Tonic:
Wir listen bewusst eine Reihe verschiedener Kräuter und Gewürze auf und fassen diese unter einer Variante zusammen. Es ist nämlich unmöglich, alle denkbaren G&T Kombinationen mit den entsprechenden Kräuter- und Gewürzzusätzen aufzulisten. Viel wichtiger ist, dass du um die Vielfalt der Möglichkeiten weißt, mit der du bei Gin Tonic spielen kannst. Diese hängt ganz stark von dem jeweiligen Gin ab.
Befolge die Rezeptanleitung unseres klassischen Gin Tonic und füge die passenden Zutaten deiner Wahl hinzu. Versuche die Zahl der Gewürze, mit denen du deinen Longdrink verfeinerst, auf zwei Zutaten zu begrenzen.
Roshain Siebengebirge Dry Gin: Die Lead Botanicals dieses Dry Gins sind Lavendel, Nelke und Sternanis. Garniere ihn also gerne mit ein paar Nelken und Anis, um das leckere würzige und komplexe Aroma zu verstärken. Roshain Siebengebirge Dry Gin bestellen
William Morris Dry Gin: Neben Wacholder wird der London Dry Gin unter anderem mit Galgant (ein Ingwergewächs), Bitterorange und Koriander gemacht. Er schmeckt kräftig, komplex, leicht pfeffrig und bitter, hat aber auch eine angenehme Zitrusfrische. Verfeinere ihn zum Beispiel mit Koriander und Piment. Alternativ auch mit einer Scheibe Blutorange. William Morris Dry Gin bestellen
Tumeric Raw Gin: Ist ebenfalls ein London Dry Gin und schmeckt vordergründig nach Kurkuma, Pfeffer und Koriander. Die übrigen Botanicals machen ihn nur noch spannender: Mandeln, Rosmarin, Zimtblüten, Nadelhölzer, Piment und Kardamom. Beim Verfeinern hast du hier die Qual der Wahl. Tumeric Raw Gin bestellen
WUTACH London Dry Gin: Die Botanicals sind neben Wacholder Sternanis, Pfeffer, Zimt, Lavendel, Zitrusfrüchte und Kubebenpfeffer. Er schmeckt daher kräftig, anisbetont, würzig und hat eine schöne Zitrus- und Lavendelnote. Veredele den Gin Tonic mit einer Kombi aus Zimtstange und Sternanis. WUTACH London Dry Gin bestellen
Zutaten für den beliebten Gin Tonic mit Gurke:
So machst du ihn:
Der Gin-Hype und die bekannte Gurke im Gin Tonic gehen fast schon Hand in Hand. Grund dafür ist der Hendrick’s Gin, zu dem das Aroma der Gurke tatsächlich super passt.
Selbst wenn viele Gin Fans kein großer Freunde der Gurke im Drink sind, gibt die Gurke dem Getränk doch eine außerordentliche Frische.
Tonic Waters kann man in klassisch/neutral/bitter, zitronig-frisch, fruchtig, würzig/herb und floral unterteilen. Gutes Tonic ist stark kohlensäurehaltig und schmeckt natürlich, nicht chemisch.
Du machst bei jedem Gin Tonic Rezept mit gängigen Marken wie Fever Tree, Thomas Henry oder Schweppes Indian Tonic Water (aus der kleinen 0,2-Liter-Flasche) nichts falsch. Natürlich wird unser Lieblings-Longdrink auch durch die Vielfalt der Tonics spannend. Wenn du also schwieriger erhältliche Marken wie Fentimans, Goldberg oder Windspiel Tonic Water in die Hände bekommst, dann schlag zu und genieß das neue Abenteuer.
Folgende Tabelle hilft dir, das passende Tonic Water für deinen Gin zu finden:
Geschmacksrichtung Gin | Passendes Tonic Water |
---|---|
Klassische, wacholderlastige Gins | Klassisches Tonic Water (Thomas Henry Tonic Water oder Fever Tree Tonic Water) |
Ausgewogene Gins (kein Fokus auf Wacholder oder andere Botanicas) | Fruchtige oder florale Tonic Water (Thomas Henry Elderflower oder 1724 Tonic Water) |
Fruchtige und zitrusorientierte Gins |
Dry Tonic Water (Schweppes Dry Tonic oder Fever Tree Naturally Light) |
Kräuterige, würzige Gins | Kräuterige, würzige Tonic Water (Fentimans Herbal Tonic oder Fever Tree Mediterranean Tonic Water) |
Florale Gins | Klassisches Tonic Water (Thomas Henry Tonic Water oder Fever Tree Tonic Water) |
Die kürzeste Antwort: Es spielt keine Rolle.
Das Einzige, was zählt, ist dein eigener Geschmack bzw. Stil. Wähle das Glas, das du beim Servieren für deine Gäste am schönsten findest.
Das “richtige” Glas gibt es also nicht, aber natürlich hat sich im flächendeckenden Geschmack ein bestimmter Glas-Stil durchgesetzt. Gin Tonic ist ein Highball, weswegen er sich in einem Tumbler-Glas besonders schön macht.
Wenn du deine Hausbar aufhübschen möchtest, halte Ausschau nach Nachtmann und Spiegelau Gläsern.
Seinen bitteren Geschmack erhält Tonic Water durch Chinin. Chinin kommt im Chinarindenbaum vor und stammt ursprünglich aus Südamerika und nicht aus Asien. In Gegenden wie Ecuador, wo Chinarinde vorkommt, war ihre Wirkung den Ersteinwohner*innen sicherlich schon lange bekannt. Aus europäischer Perspektive begann die Entdeckung wohl um das 17. Jahrhundert. Schon Alexander von Humboldt interessierte sich für die Wirkung von Chinin. Sehr wahrscheinlich ist, dass Chinin schon lange gegen Krankheiten wie Malaria eingesetzt wurde, da der Wirkstoff nachweislich fiebersenkend und schmerzstillend wirkt.
Fakt ist hingegen, dass die französischen Chemiker und Pharmazeuten Pierre-Joseph Pelletier und Joseph Bienaimé im Jahr 1820 das Chinin aus der Pflanze professionell isolieren konnten und ihre Gewinnung kommerzialisierten. Daraufhin gab es in Europa viele Anbieter, die chininhaltiges Sodawasser als heilendes und belebendes Mittel bewarben und verkauften. So kam es auch, dass Kolonialtruppen stets Chinintabletten bei sich hatten, um sich gegen Malaria zu schützen. Besonders deutlich wird das an einem Tonic, das wir heute noch kennen: Indian Tonic Water von Schweppes. Britische Soldaten in Indien sollten immer schön ihr Chinin mit Wasser und vielleicht Limettensaft trinken. Auch war es das Schweppes Tonic, das Zitronensäure im Rezept verwendete, weil sich Chinin dadurch besser löst.
Nun ranken sich Legenden darüber, wie der Gin in den Tonic fand und umgekehrt. Eine weit verbreitete Erzählung ist, dass Tonic Water damals sehr viel mehr Chinin enthielt und dadurch sehr bitter war. Die Briten sollen daher Gin und Tonic gemischt haben, um den Geschmack des Tonics zu verbessern. Da dem Gin auch schon immer heilende Wirkungen aufgrund des entzündungshemmenden Wacholders (und natürlich des berauschenden Alkohols) zugesprochen wurden, kann es auch einfach sein, dass man sich einen Superzaubertrank mixen wollte.
Eine dritte, sehr wahrscheinliche These ist, dass Gin und Tonic schon lange als Erfrischungsgetränk getrunken und genossen wurde. Möglicherweise bemerkte man schnell, was sich da für ein Paar gefunden hat. Ein Paar, das unsere Geschmackssinne heute noch begeistert.
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