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Limoncello - Alles über den italienischen Zitronenlikör

29.03.2022
von Honest & Rare Redaktion
Limoncello - Alles über den italienischen Zitronenlikör


Das Wichtigste für dich zusammengefasst:

  • Limoncello ist ein italienischer Zitronenlikör, der von der Amalfiküste stammt
  • Sein Alkoholgehalt liegt zwischen 30 und 35 % vol.
  • Hergestellt wird der Limoncello vor allem aus Zitronenschalen
  • Servierempfehlung: am besten eiskalt vor oder nach dem Essen oder als Cocktail-Zutat


Typisch italienisch: Wenn das Leben dir Zitronen gibt, dann macht ein Italiener nicht Limonade, sondern Limoncello. Der aromatische, herrlich-fruchtige Zitronenlikör hat an der Westküste Italiens ein lange Tradition und wird bevorzugt eisgekühlt nach dem Essen getrunken.


Aber auch als Aperitif oder duftende Zutat in Cocktails gehört der Limoncello zu lauen Sommerabenden wie der spektakuläre Sonnenuntergang über dem Meer. Mit 30 bis 35 Prozent Volumenalkohol ist er überdies ein anregender Muntermacher. Kein Wunder also, dass mit einem Limoncello immer auch ein wenig Urlaubsfeeling ins Glas kommt.


Der italienische Zitronenlikör bringt immer ein wenig Urlaubsfeeling ins Glas
Der italienische Zitronenlikör bringt immer ein wenig Urlaubsfeeling ins Glas


Was genau ist Limoncello?

Limoncello ist, wie der Name - zumindest für Italienisch Sprechende - vermuten lässt, ein Likör aus Zitronen. Ursprünglich stammt er aus den Regionen entlang der Amalfiküste südlich von Neapel: von der Halbinsel Sorrent und den Gebieten am Golf von Neapel. Der Begriff Limoncello ist jedoch geografisch nicht geschützt, so dass er inzwischen auch in den Abruzzen, auf Sizilien und auf Sardinien hergestellt wird.


Für Duft und Geschmack des Likörs sind die Aromen aus den Zitronenschalen entscheidend. Beste Ergebnisse werden ohne Frage mit den intensiv fruchtigen Sorten Limone di Sorrento oder Limone Casta Amalfi erzielt. Leider ist das Angebot dieser Arten jedoch begrenzt, so dass auch auf andere Sorten zurückgegriffen werden muss. Für die Produktion werden ausschließlich unbehandelte Zitronen verwendet.


Der Limoncello stammt ursprünglich aus den Regionen entlang der Amalfi-Küste
Der Limoncello stammt ursprünglich aus den Regionen entlang der Amalfi-Küste


Wie wird Limoncello hergestellt?

Die Herstellung von Limoncello erfordert einen mehrstufigen Arbeitsablauf. Zunächst werden die unbehandelten Zitronen sehr dünn und sorgfältig geschält. Sehr wichtig ist dabei, dass an ihnen nichts von dem weißen, darunter liegenden "Futter" haften bleibt. Dieses sogenannte "Mesokarp" würde dem Geschmack des Limoncello eine unerwünschte, bittere Note verleihen.


Die Schalen werden anschließend rund vier Wochen lang in 95 %igen Alkohol eingelegt. Während dieser Zeit entzieht der Alkohol den Zitronenschalen ihre ätherischen Öle. Zum Ende der Mazerationszeit wird eine Mischung aus erwärmtem Wasser und Zucker zugegeben - und so der Likör auf Trinkstärke gebracht. Nach einer weiteren Woche Ruhezeit und umsichtiger Filterung kann der Limoncello getrunken werden. Er schmeckt intensiv fruchtig-frisch - ohne die bittere Nuance, die reinem Zitronensaft anhaftet.


Für die Herstellung des Zitronenlikörs werden hauptsächlich die Schalen der Zitronen verwendet
Für die Herstellung des Zitronenlikörs werden hauptsächlich die Schalen der Zitronen verwendet


Tipp: Limoncello hat ungeöffnet kein Verfallsdatum. Gleichwohl kann sich der typische Geschmacks des Likörs über Jahre leicht verändern - ohne dass er deshalb schlecht wird. Geöffnete Flaschen am besten wieder verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von sechs Monaten verbrauchen.


Seit wann gibt es Limoncello?

Die genaue Geburtsstunde des Zitronenlikörs ist nicht überliefert. Fakt ist jedoch, dass der Limoncello rund um die Halbinsel von Sorrent schon seit vielen Jahrzehnten getrunken wird. Aber erst der in den 1980er Jahre verstärkt einsetzende Tourismus sorgte sowohl für die nationale als internationale Verbreitung der zitronigen Spezialität. Touristen nahmen den Likör als Souvenir mit nach Hause oder verschenkten ihn an Freunde und Bekannte.


Inzwischen ist Limoncello so bekannt und vor allem auch beliebt, dass es ihn im gut sortierten Spirituosenhandel auch in Deutschland zu kaufen gibt. Eine ungleich besser Auswahl findet sich allerdings im Online-Handel.


Limoncello wird am besten eiskalt getrunken
Limoncello wird am besten eiskalt getrunken" title="Limoncello wird am besten eiskalt getrunken


Wie trinkt man Limoncello?

Ganz gleich, ob als Aperitif oder Digestif - Limoncello wird am besten eiskalt getrunken. Stilecht italienisch wird es, wenn der Zitronenlikör direkt aus dem Eisfach kommt und in einem mit einer feinen Eisschicht überzogenen Trinkglas serviert wird.


Genießen solltest du den Limoncello in kleinen Schlucken, bei dem das duftende Aroma des Likörs die Nase angenehm kitzelt. Es ist ein kurzes, aber sehr intensives Vergnügen, denn nichts ist sträflicher, als einen so kredenzten Limoncello warm werden zu lassen.


Limoncello in Cocktails und Süßspeisen

Neben seinem eiskalten Pur-Erlebnis verfügt Limoncello über ein prächtiges Cocktail-Talent und verleiht Torten, Gebäck und Süßspeisen eine extravagante Note.


Limoncello schmeckt nicht nur pur, sondern auch in erfrischenden Cocktail-Variationen
Limoncello schmeckt nicht nur pur, sondern auch in erfrischenden Cocktail-Variationen


Der Likör sorgt durch seine zitrische Frische in vielen Cocktails und Longdrinks für eine sommerlich-beschwingte Note. Zu den bekanntesten Varianten gehören:


  • Limoncello Spritz (mit Prosecco und Zitronenmelisse)
  • Limoncello mit Tonic Water (mit Vodka, Tonic Water und Minzzweig)
  • Limoncello Melone/Erdbeer Cocktail (mit crushed Ice)


Auch als Zutat in vielen süßen Gebäckstücken entfaltet der Zitronenlikör sein unwiderstehliches Aroma. Ein Klassiker ist der Limoncello Gugelhupf, der besonders an warmen Tagen durch seinen feinen Geschmack und die fruchtige Glasur zu begeistern weiß.


Wer Limoncello verbacken will, sollte sich unbedingt an einem Gugelhupf-Rezept mit dem Zitronenlikör versuchen
Wer Limoncello verbacken will, sollte sich unbedingt an einem Gugelhupf-Rezept mit dem Zitronenlikör versuchen


Unversöhnlich geteilt sind die Meinungen allerdings, wenn es um eine, wenn nicht "die" klassische, italienische Süßspeise überhaupt geht: Tiramisu. Das cremige Löffelbiskuit-Dessert mit Kaffee gibt es auch in einer Version mit Limoncello (statt mit Amaretto). Was die einen für Frevel halten, schmeckt den anderen ausgezeichnet.


Kann man Limoncello selber machen?

Prinzipiell ja. Im Internet finden sich reihenweise Anleitungen für die private Herstellung des Zitronenlikörs. Das Ergebnis des Eigenversuchs hängt allerdings vor allem von der Qualität der Zutaten, insbesondere der Zitronen, und der Zeit und Aufmerksamkeit ab, die dem Vorgang über Wochen zuteil werden muss.


Wer gern Selbstgemachtes verschenkt, kann sich durchaus an Limoncello versuchen. Allerdings bleibt für das Finden des persönlich optimalen Geschmacks mit dem passenden Gehalt an Alkohol zumeist nur die Strategie von Versuch und Irrtum.


Wer Limoncello selber machen will, sollte dringend auf gute Qualität bei den Zitronen achten
Wer Limoncello selber machen will, sollte dringend auf gute Qualität bei den Zitronen achten


Wo kann man richtig guten Limoncello kaufen?

Trotz der großen Beliebtheit, der sich der Zitronenlikör inzwischen erfreut, hält der Online-Handel noch immer die größere Auswahl an hochwertigem Limoncello vor. Natürlich finden sich aber auch im gut sortierten, stationären Getränkehandel spannende Sorten des italienischen Kultgetränks. Wir finden: Ein herrlicher Sommertag erhält durch einen Limoncello erst seinen ganz eigenen, unvergesslichen Charme.


 

Über den Autor:

Honest & Rare Redaktion

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