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Was ist Rum und wie wird er hergestellt?

12.07.2021
von Honest & Rare Redaktion
Was ist Rum und wie wird er hergestellt?


Rum ist ein alkoholisches Getränk, das überwiegend aus Zuckerrohrmelasse hergestellt wird. Der Mindestalkoholgehalt muss 37,5 % betragen. Die Herkunftsländer für die verschiedenen Rumsorten sind vor allem die Karibik, Südamerika, Mittelamerika, aber auch Australien, die Philippinen, Madagaskar und andere Länder. Nach Skandinavien und Norddeutschland gelangte Rom bereits im 18. Jahrhundert mit der dänischen Westindienflotte und wurde dort schnell sehr populär.


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So entsteht aus Zuckerrohr Rum

Die Basis für Rum ist in den meisten Fällen Zuckerrohrmelasse. Eine bestimmte Sorte, der Rhum Agricole wird dagegen aus frisch gepresstem Zuckerrohrsaft hergestellt. Der Anteil von Agricole Rum an allen Sorten liegt aber bei nicht mehr als 10 %.


Im ersten Schritt entsteht aus der Melasse, Zuckerrohrsaft und Wasser die sogenannte Maische. Es folgt ein Fermentierungsvorgang, bei dem die Maische gärt. Bis hierhin entsteht etwa ein Alkoholgehalt von 4-5 %. Die Gärflüssigkeit ist noch relativ reich an Zucker. Sie wird jetzt destilliert. Damit bilden sich Alkoholgehalte zwischen 65 % und 75 %. In einem weiteren Schritt folgt die Verdünnung mit destilliertem Wasser. Das Ergebnis ist Weißer Rum. Der Herstellungsprozess für den Rum ist an dieser Stelle abgeschlossen.


Die Basis für fast jeden Rum bildet eine Melasse aus Zuckerrohr. Einzige Ausnahme: Rhum Agricole. Der wird aus Zuckerrohrsaft hergestellt.
Die Basis für fast jeden Rum bildet eine Melasse aus Zuckerrohr. Einzige Ausnahme: Rhum Agricole. Der wird aus Zuckerrohrsaft hergestellt.


Geschmacksverfeinerungen und Veredelungen können beispielsweise durch die Lagerung in gebrauchten Holzfässern angeschlossen werden. Die verschiedenen Rumsorten können so einen sehr eigenen Geschmack gewinnen. Normalerweise wird Weißer Rum noch einige Monate in Edelstahlfässern abgelagert. Das macht die Qualität des Getränks hochwertiger.


Mit einer Lagerung in Eichenfässern verringert sich der Alkoholgehalt, es werden Geschmacksstoffe aus den Fässern angenommen, und das Getränk bekommt eine bräunliche Farbe. Damit ist Brauner Rum in der Regel aromatischer und intensiver im Geschmack.


Rumsorten minderer Qualität, die nicht lange gelagert wurden, werden oft färbende Stoffe wie Zuckercouleur und Karamellstoffe hinzugefügt, die die Ablagerung nur vortäuschen. Geschmacklich macht Zuckercouleur allerdings so gut wie keinen Unterschied.


Hochwertige Rumsorten aus unserem Sortiment:



Besondere Rumsorten

Goldener Rum

  • wird in Eichenfässern gelagert.
  • Dabei entsteht über die Einflussnahme auf die Lagerungszeit und das Fass selbst ein Rum, der geschmacklich zwischen dem
    Braunen und dem Weißen Rum liegt.


Goldener Rum erhält seine Farbe erst durch die Lagerung im Holzfass.
Goldener Rum erhält seine Farbe erst durch die Lagerung im Holzfass.


Spiced Rumsorten

  • enthalten zusätzlich Gewürze und Kräuter, die der Melasse während des Herstellungsprozesses zugesetzt werden.
  • Dadurch können besondere Geschmacksrichtungen entstehen.


Premium Rumsorten

  • zeichnen sich dabei sind durch eine jahrzehntelange Lagerung aus.
  • Dabei werden häufig Fässer ausgewählt, die vorher Sherry oder Whisky enthalten haben.
  • Deshalb weisen diese Rumsorten eine besondere Vielfalt an Aromen auf.


Martinique-Rum

  • unterliegt als spezieller Rhum Agricole je nach Reifezeit besonderen Qualitätsanforderungen und Zertifizierungen.
  • Er wird daher von Kennern als besonders hochwertig angesehen und ist je nach langer Zeit auch sehr teuer.


Rum Martinique gilt als eine Sonderform des Rhum Agricole und wird deswegen als besonders hochwertig angesehen.
Rum Martinique gilt als eine Sonderform des Rhum Agricole und wird deswegen als besonders hochwertig angesehen.


Jamaika-Rum

  • weist ein intensives Aroma auf und ist sehr kräftig.
  • Er wird deshalb bevorzugt verdünnt beispielsweise in einem Grog eingesetzt, weil der pure Geschmack fast zu intensiv sein kann.


Flensburger Rum-Verschnitt und andere Verschnitte

  • Hier wird ein Mindestprozentsatz des Getränks mit Neutralalkohol vermischt.
  • Es werden häufig Rumsorten aus Jamaika als Grundlage eingesetzt, da sie von Hause aus einen besonders kräftigen Geschmack haben. Dieser Geschmack kommt auch in der Verdünnung noch zur Geltung. Deshalb erlangten Verschnitte schon frühzeitig auch bei den klassischen Handelshäusern der westindischen Handelsflotte große Beliebtheit.


Rum-Liköre

  • Hier werden Liköre und Rumsorten miteinander vermischt.
  • Das mildert das intensive Aroma mancher Rumsorten etwas ab und führt zu interessanten neuen Geschmackskreationen mit einer eher süßlichen, zum Beispiel fruchtigen oder kokosartigen Note.
  • Dieses Getränk kann insbesondere als Cocktail genossen werden.


Rum genießen

Rumgetränke sollten langsam und in kleinen Schlucken genossen werden, vor allem pur (natürlich hängt das aber voll und ganz von deinen eigenen Vorlieben ab).


Auf der Zunge entfaltet sich so das ganze Aroma, wenn die Flüssigkeit einige Momente dort verbleibt. Beim Abgang entwickelt sich noch mal ein eigenes Aroma. Insbesondere der pure Rum sollte auch einige Minuten im Glas ruhen dürfen, bevor er getrunken wird. Auf diese Weise können sich alle Aromen entfalten.


Viele Rum-Fans genießen die edlen Tropfen am liebsten mit einer guten Zigarre.
Viele Rum-Fans genießen die edlen Tropfen am liebsten mit einer guten Zigarre.


Das Glas sollte etwas bauchig, aber nicht zu groß gewählt sein. Wenn sich das Glas nach oben leicht verjüngt, werden die Aromen des Rums besonders gut aufgefangen und verflüchtigen sich nicht so schnell.


Braune Rumsorten werden eher pur genossen, während weiße Rumsorten die ideale Grundlage für Mixgetränke wie Cocktails sind. Dunkle Rumsorten sollten nicht mit Eiswürfeln genossen werden, sondern eher Zimmertemperatur haben (aber wie gesagt: immer so, wie es einem am besten schmeckt!). Dabei ist bei der richtigen Temperatur eine Balance zu halten. Bei sehr kühlen Temperaturen entfalten sich manche Aromabestandteile nicht ganz, bei sehr hohen Temperaturen verstärkt sich die Wahrnehmung und Wirkung des Alkohols.


 

Über den Autor:

Honest & Rare Redaktion

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