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Was ist Mascarpone? Infos, Alternativen & mehr
Das Wichtigste für dich zusammengefasst:
- Mascarpone ist ein cremiger Frischkäse mit hohem Fettanteil
- Ursprünglich stammt Mascarpone aus der Lombardei in Norditalien
- Mascarpone wird in vielen italienischen Klassikern verwendet, u.a. Tiramisu
- Es gibt viele Alternativen zu Mascarpone, u.a. Ricotta, griechischer Jogurt oder Frischkäse
Tiramisu, Fruchtdesserts, Torten oder cremige Pasta-Saucen. Sie alle haben eins gemein: Mascarpone. Doch was ist dieser italienische Alleskönner eigentlich genau - und wie wird er hergestellt? Wir haben die Antworten zu deinen Fragen!
Was ist Mascarpone?
Mascarpone ist ein cremiger, italienischer Frischkäse mit einem hohen Fettgehalt. Er wird aus Rahm hergestellt und hat einen milden, leicht süßen Geschmack.
Herkunft & Herstellung von Mascarpone
Aller Wahrscheinlichkeit nach stammt Mascarpone aus dem lombardischen Lodi, einer Stadt in Norditalien. Im dortigen Dialekt gibt es die Wörter “Mascherpa” bzw. “Mascarpia”, was übersetzt einfach “Rahm” bedeutet. Aufgrund seiner leichten Verderblichkeit wurde die reichhaltige Masse dort vor allem im Winter hergestellt.

Es wird vermutet, dass Mascarpone aus der italienischen Stadt Lodi stammt.
Traditionell wird Mascarpone durch das Gerinnen von Sahne mithilfe von Zitronen-, Wein-, oder Essigsäure hergestellt, wodurch eine reichhaltige und samtige Textur entsteht. Er wird oft in Desserts wie Tiramisu verwendet oder als Zutat in Saucen und Dips verarbeitet. Mascarpone ist kein Produkt mit geschützter Herkunftsbezeichnung, was bedeutet, dass Mascarpone in jedem Land der Welt unter demselben Namen hergestellt werden kann.
Verwendung von Mascarpone in der Küche
In der italienischen Küche ist Mascarpone ein vielseitiger Frischkäse, der sowohl süße als auch herzhafte Gerichte bereichern kann. Seine cremige Konsistenz und sein reicher Geschmack machen ihn zu einer beliebten Zutat in vielen Rezepten.
Beliebte Rezepte mit Mascarpone:
- Tiramisu: Ein klassisches italienisches Dessert, das mit Mascarpone, Löffelbiskuit und Kaffee zubereitet wird.
- Mascarpone-Gnocchi: Eine cremige Variante der traditionellen Gnocchi, bei der Mascarpone für eine zarte Textur sorgt.
- Erdbeer-Mascarpone-Torte: Eine fruchtige und erfrischende Torte mit einer Schicht cremiger Mascarpone zwischen den Erdbeeren.
- Pasta mit Mascarpone-Sauce: Eine schnelle und leckere Pasta-Variante, bei der die Sauce aus Mascarpone, Parmesan und frischen Kräutern besteht.
- Zitronen-Mascarpone-Creme: Ein leichtes und erfrischendes Dessert, das aus Zitronensaft, Mascarpone und etwas Zucker zubereitet wird.

Ein absoluter Klassiker mit Mascarpone: Tiramisu" title="Ein absoluter Klassiker mit Mascarpone: Tiramisu
Mascarpone Alternativen
Mascarpone ist zwar köstlich, aber wir wissen alle, dass er ziemlich fetthaltig ist. Wer gerne die cremige Konsistenz von Mascarpone in seinen Gerichten hätte, aber auf die Kalorien gut verzichten kann, oder Mascarpone gerade einfach nicht zur Hand hat, findet hier ein paar Alternativen:
- Ricotta: wird in der Regel eher für herzhafte Gerichte verwendet. Ist in Geschmack und Konsistenz vergleichbar mit Mascarpone - hat nur deutlich weniger Fett.
- griechischer Joghurt: die frische Alternative zu Mascarpone. Eignet sich hervorragend für herzhafte und süße Gerichte.
- klassischer Frischkäse: hat in der Regel eine etwas festere Konsistenz wie Mascarpone, eignet sich aber trotzdem prima als Ersatz.
- Quark: Auch Quark kannst du prima als Alternative für Mascarpone verwenden.
- Crème fraîche: Vielleicht nicht gerade eine fettreduzierte Alternative, trotzdem: wenn du gerade keine Mascarpone zur Hand hast, kannst du auch Crème fraîche verwenden.

Ricotta, griechischer Jogurt, Frischkäse - das alles sind prima Alternativen für Mascarpone. Oder du stellt sie einfach selbst her!
Die Nährwerte von Mascarpone
Auf 100 Gramm Mascarpone kommen in etwa 450 Kalorien, was ihn zu einem energiereichen Genuss macht. Zudem enthält er rund 47 Gramm Fett, wovon der Großteil gesättigte Fettsäuren sind. In Bezug auf Proteine liefert Mascarpone etwa 3 Gramm pro 100 Gramm. Auch Kohlenhydrate sind enthalten, jedoch in geringeren Mengen - ungefähr 2 Gramm pro Portion. Daher sollte man Mascarpone eher in Maßen genießen, um von seinem vollen Geschmack zu profitieren, ohne dabei die Kalorienbilanz aus den Augen zu verlieren.
Bitte beachte: Die hier angegebenen Werte sind generelle Richtwerte. Die genauen Nährwerte variieren je nach Herstellungsprozess. Für eine konkrete Auskunft über die Nährwerte deiner jeweiligen Mascarpone-Sorte, solltest du dir am besten immer die mitgelieferte Nährwerttabelle anschauen.
Häufige Fragen und Antworten rund um Mascarpone
Woher stammt Mascarpone?
Ursprünglich stammt Mascarpone aus der Lombardei in Norditalien, wo er seit Jahrhunderten hergestellt wird. Heutzutage wird er jedoch weltweit produziert und in vielen verschiedenen Küchen verwendet.
Wofür kann man Mascarpone verwenden?
Mascarpone ist vielseitig einsetzbar und wird oft in Desserts wie Tiramisu, Kuchenfüllungen, Saucen oder auch als Brotaufstrich verwendet. Sein reicher Geschmack verleiht vielen Gerichten eine cremige Textur.
Wie sollte man Mascarpone lagern?
Mascarpone sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden und nach dem Öffnen schnell verzehrt werden, da er schnell verderben kann. Es ist wichtig, ihn gut verschlossen zu halten, um seine Frische zu bewahren.
Gibt es eine Alternative zu Mascarpone?
Ja, es gibt Alternativen zu Mascarpone! Du kannst beispielsweise Ricotta, Quark oder griechischen Joghurt verwenden. Diese Optionen können je nach Rezept eine ähnliche Cremigkeit und Geschmack bieten.
Kann man Mascarpone selber machen?
Ja, man kann Mascarpone ganz einfach zu Hause selber machen! Alles was du brauchst, sind Sahne und Zitronensaft oder Essig. Durch das Mischen und Erhitzen dieser Zutaten entsteht die leckere und cremige Mascarpone. Es ist eine tolle Möglichkeit, frische und individuelle Zutaten in deiner eigenen Küche zu verwenden. Ein Rezept findest zum Beispiel du bei Utopia.
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Über den Autor:
Für mich geht nichts über das Entdecken kleiner Manufakturen. Ob das der Micro Craft Brauer aus Bayern oder die sächsische Brennerei ist, die es bereits seit Jahrzehnten gibt - hauptsache klein, regional verwurzelt und mit Sinn für's Handwerk!
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