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Alles über Limonade - einen weltbekannten Klassiker
Das Wichtigste für dich zusammengefasst
- Alle Limonaden basieren auf einem Gemisch aus Zucker, Wasser und Zitronensaft.
- In der industriellen Fertigung kann auch lediglich Zitronensäure verwendet werden.
- Der Mindest-Zuckergehalt bei einer gefertigten Limonade muss bei mindestens 7 % liegen. Das macht Limonaden zu kleinen Kalorienbomben.
- Limonade lässt sich aber auch ganz leicht selbst herstellen - und mit den verschiedensten Zutaten zubereiten.
Kaum ein Getränk ist so berühmt und wird so oft missverstanden wie Limonade. Höchste Zeit, dem Klassiker die Aufmerksamkeit zu widmen, die er verdient.
Hochwertige Limonaden aus kleinen Manufakturen kaufen
Alle Limonaden basieren auf Wasser, Zucker und einem gewissen Anteil Zitrusfrüchte. Einzelne Vertreter enthalten zusätzliche Aromen, die aber immer natürlichen Ursprungs sein müssen. Fast alle Sorten werden bei der Zubereitung mit Kohlensäure versetzt und gekühlt getrunken. Limonaden sind beliebte Softdrinks, kommen aber auch in Cocktails zum Einsatz.

Die wesentlichen Bestandteile einer Limonade: Wasser, Zucker & Zitronen
Was genau ist eigentlich Limonade?
Wörtlich genommen handelt es sich bei Limonade um Zitronenwasser. Der Begriff kam im 17. Jahrhundert auf und wurde aus der französischen Sprache ins Deutsche übernommen. Die ursprünglich enthaltenen Zutaten
- Wasser,
- Zucker und
- Zitronen(saft)
sind bis heute zwingender Bestandteil von Limonaden. Das kannst du durch einen Blick auf die Zutatenliste leicht überprüfen. Ganz gleich, welche Art von Limonade du kaufst und welche Sorte du bevorzugst: Die Hauptbestandteile sind heute noch die gleichen wie einst. Sie können jedoch variieren, indem statt Zitronen andere Zitrusfrüchte oder lediglich Zitronensäure zum Einsatz kommen. Weitere Inhaltsstoffe sind erlaubt, müssen aber ausnahmslos natürlichen Ursprungs sein. Durch diese Bedingung unterscheidet sich Limonade von der eng verwandten Brause, die auch synthetische Aromen enthalten darf.
Das sollte jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass Limonaden kleine Kalorienbomben sind. Ihr Zuckergehalt liegt bei mindestens sieben Prozent; anderenfalls ist die Bezeichnung "Limonade" unzulässig. Viele Zubereitungen übersteigen den minimal geforderten Zucker-Anteil, sodass du die Getränke in der täglichen Ernährung als Energie-Lieferanten berücksichtigen musst. Ihr übriger Nährwert ist vernachlässigbar gering. Lediglich beim Vitamin C kann Limonade etwas punkten, denn sie enthält durchschnittlich 3,9 mg pro 100 ml. Das ist mehr als ein Drittel der Menge, die schweren Mangelerscheinungen vorbeugt.
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Limonade - selbst herstellen vs. industrielle Fertigung
Der Prozess, um Limonade herzustellen, verläuft sowohl zu Hause als auch bei der industriellen Fertigung relativ ähnlich. Zunächst wird ein Limonaden-Grundstoff hergestellt. Dafür wird aus Früchten (oder Fruchtessenzen) und Zucker ein Sirup gekocht, der dann mit Wasser verdünnt wird. Anschließend wird das Getränk mit Kohlensäure versetzt.
Während bei der industriellen Fertigung in der Regel Stabilisatoren oder Konservierungsstoffe zugesetzt werden, damit die Limonade über längere Zeit trinkbar bleibt, kannst du beim Limonade zu Hause machen auf unnötige Zusatzstoffe verzichten - und auch den Zuckergehalt individuell anpassen. Hier haben wir ein Basis-Rezept für dich, das du ganz prima nach deinen Wünschen abwandeln kannst.
Basis-Rezept: Limonade selbst herstellen

Limonade lässt sich auch ganz leicht selbst herstellen
Zutaten (für ca. 1 Liter):
- 150 ml Zitronensaft (frisch gepresst)
- 30-50 g Zucker
- 1 Liter Wasser
- 1 Prise Salz
- Optional: Früchte oder Kräuter deiner Wahl
Zubereitung:
- Zunächst wird ein Sirup gekocht. Dafür die Hälfte des Wassers mit dem Zucker und Salz in einen Topf geben und aufkochen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Sirup vollständig abkühlen lassen.
- Dann mischt du den Sirup mit den Früchten. Für eine klassische Zitronenlimonade nimmst du einfach Zitronensaft. Du kannst aber auch Beeren pürieren und mit untermischen oder Kräuter hinzufügen. Auch kannst du statt Zitronensaft auch Limettensaft oder der Saft einer anderen Zitrusfrucht verwenden. Achte nur darauf, dass je nachdem, welche Zutaten du deiner Limonade noch hinzufügst, eventuell die Zuckersirup-Menge angepasst werden muss.
- Nun füllst du deinen Limonaden-Grundstoff mit kalten Wasser auf. Dafür kannst du Leitungswasser, Mineralwasser oder auch Sprudelwasser verwenden. Einen besonderen Kick kannst du deiner Limonade ebenfalls verleihen, indem du bspw. kalten grünen oder schwarzen Tee hinzufügst. Hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt.
- Abschließend kannst du deine Limonade mit Eiswürfeln servieren und noch ein paar frische Früchte oder Kräuter zur Dekoration verwenden. So einfach hast du dir eine sommerliche Limonaden-Erfrischung selbst gemacht!
Übrigens: Für eine zuckerfreie Limonade kannst du auch ganz einfach den Zuckersirup weglassen. Dann hat deine Limonade vielleicht etwas mehr Säure, ist aber dafür umso erfrischender.
Was sind die wichtigsten Limonaden-Sorten?
Was ein Must-have ist, hängt natürlich von deinen Vorlieben und der geplanten Verwendung des Getränks ab. Daher solltest du die nachfolgende Liste nicht als Ranking verstehen, sondern als Hilfe zur groben Einteilung der zahlreichen Limonaden-Sorten:
Fruchtlimonade
- seit jeher DER Prototyp aller Limos
- je nach verwendeten Früchten erfrischend, süß, säuerlich oder herb
- die eingesetzten Obstsorten müssen ausgewiesen werden
- bei der Sorte "Zitrone" dürfen keine Farbstoffe zugegeben werden
- die Sorte "Apfel" darf Zuckercouleur enthalten
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Gewürz- und/oder Kräuterlimonade
- enthält an Stelle der Früchte bzw. zusätzlich Gewürze und/oder Kräuter
- in der Regel nur aromatische, keine gesundheitsrelevante Wirkung
- die eingesetzten Würzmittel müssen ausgewiesen werden
- darf Zuckercouleur enthalten
- bekanntester Vertreter ist Ginger Ale mit Auszügen aus Ingwerwurzel
Kräuterlimonaden sind eher dein Fall? Hier haben wir eine Auswahl für dich!

Auch die Cola zählt zu den Limonaden
Cola
- ist eine Erfindung des US-amerikanischen Apothekers John Stith Pemberton
- enthielt bis 1903 eine kokainhaltige Kolanuss-Sorte
- bereits ab 1902 wurden vermehrt die nicht-alkaloiden Extrakte der Kokablätter als Aromaträger genutzt
- weitere typische Geschmacksgeber sind Vanille, Zitrone, Zimt- und Nelkenöl
- der Koffein-Gehalt muss bei mindestens 65 mg/l liegen und darf 250 mg/l nicht überschreiten
- als Farbstoff ist Zuckercouleur vorgeschrieben/zulässig
Du willst mehr über Cola wissen? Hier haben wir alles Wichtige über Cola zusammengefasst.
Tonic Water
- entstand als Prophylaxe-Mittel gegen Malaria
- gehörte bis weit ins 20. Jahrhundert hinein zur Standardausrüstung europäischer Kolonialarmeen
- enthält pro Liter mindestens 15, aber höchstens 85 mg Chinin (einen Bitterstoff aus der Rinde des Roten Cinchona)
- kann sich negativ auf den Verlauf der Schwangerschaft, das Baby und bestehende neurologische Störungen auswirken
Du möchtest mehr über das Tonic Water erfahren? Unter Was ist Tonic Water? haben alle Infos über den kultigen Filler für dich!
Fermentierte Limonade
- enthält Milchsäurekulturen
- wirkt sehr erfrischend
- hat einen leicht säuerlichen, bizzeligen Geschmack
- kann durch zusätzliche Früchte aromatisiert werden

Ob fermentiert, mit Kräutern oder rein fruchtig - Limonadensorten gibt es für jeden Geschamck!
Wie trinkt man Limonaden?
Alle genannten Limonaden-Sorten und ihre einzelnen Vertreter sind als Softdrinks zum puren Genuss bestimmt - in der Regel gut gekühlt. Viele haben sich auch als Cocktail-Zutat einen Namen gemacht und sind untrennbar mit dem jeweiligen Drink verbunden. Das sicherlich bekannteste Beispiel dafür ist der Gin-Tonic. Aber auch Cola erfreut sich beim Mixen großer Beliebtheit - sei es in Partnerschaft mit Bier und Rotwein oder als Filler für Rum, Whisky und Weinbrand.
Du siehst bzw. liest: Die gute alte Limonade ist sortenreicher und vielseitiger als gedacht. Probier dich durch unser Limonaden-Sortiment und entdecke noch mehr Neues zu einem prägenden Akteur der Getränke-Geschichte.
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